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Die Geschichte der Bibliothek

Wie die Zeit vergingen ist…

Aus der Geschichte vsetiner Bibliothekswesen vor der Gründung der Masaryk öffentlichen Bibliothek

Masaryk öffentliche Bibliothek wurde am 2. Februar 1921 gegründet. Der Errichtunsbeschluß stammt vom 7. März 1920, wann im Rahmen Feiers des 70.Geburtstages T.G. Masaryk´s, die Stadtvertretung entschieden war, " sofort die Masaryk´s Stadtbibliothek" mit über 800 Bänden zu eröffnen.

 

Sobald wir die Anfänge des Bibliothekswesen näher kennenlernen möchten, müssten wir unsere Aufmerksammkeit auf die Belege aus der zweiten Hälfte des 19. Jh., und zwar v.a. auf die, der verschiedensten Vereinstätigkeiten betreffenden Materialien, richten. Trozdem im 19. Jh.Vsetín eine relativ versteckte Bergstadt war, gab es da schon einige Vereine. Erster Verein in Vsetín und in dem damaligen Gerichtskreis war Gesangverein " Mannergesangsverein", der um seine Registrierung im Jhre 1859 gefordert hatte, und am 11. April 1860 von mährischen Stattshalterei erlaubt war. Dieser Verein war deutsch-tschechischer Ursprung, die Überwicht hatten da die deutschen Beamten aus der vsetiner Großgutverwaltung, die Staatsbeamten und die Geistlichkeit.

Im Jahr 1861 datiert sich die Enstehung des deutschen Lesevereins "Casino". In Vsetin gab es aber nur sehr wenige Deutsche, darum wurden in diesen Verein auch die Tschechen angenommen., die durch ihre Beiträge den deutschen Lesesaal erhalten halfen. Dadurch erreichten sie wenigstens der Einreihung tschechischer Zeitschriften "Moravská orlice" und "Našinec" zwischen die deutschen ausgestellten Zeitschriften.

 

Der erster tatsächlich tschechischer Verein war Leserverein "Obèanská beseda" (Bürgerklub), der im 1863 gegründet war. Dorthin waren schon tschechische Zeitungen und Zeitschriften in einem größeren Umfang aussgestellt, und das aufrichtige Nachbarleben lockte auch die Deutschen, so daß dieser Verein lieber einen, sozusagen utraquistischen, die tschechische und deutsche Intelligenz verbundeten, Charakter hatte. Daneben schuffen sich auch Theater - und Gesangabteilungen.

 

Auf der Casino´s Vollversammlung am 26.März 1871 hatten die Tschechen es entfließen, so daß in Casino nur die die Deutschen blieben, die, im Gegenteil, sofort die tschechischen Zeitschriften kündigten. Die älteren Mitbürger diese Nationalitätsfeindseligkeit nicht gerne gesehen hatten, darum die junge Generation auch den tschechischen Klub entließ, und gründete einen neuen, regeren, lauter tschechischen Bildungsverein "Snaha".An der Vereinswiege trafen sich einig die kulturtätigen Persöhnlichkeiten der Stadt, u.a. auch der Kreisvorstand Dr.Josef Chytil, die Pfarrer aller drei Konfessionen, die Ärzte, Lehrer, Beamten und die jüngeren Bürger aller Ständen. Bei Snaha konstituirten sich sofort die Leser-, Bildungs-, später auch Gesang-, Theater-, Tourist- und Sportabteilungen. Snaha wurde dann einer der regsten Vereine in Vsetin. Beim Lesesaal in Snaha, wo bald so 40 tschechische, politische, Lehr- und Unterhaltunszeitschriften ausgestellt wurden, war im1880 die, der breiten tschechischen Öffentlichkeit Vsetins bestimmt, erste Bücherei geöffnet. Die größten Verdienste daran hatten Lehrer Josef Úlehla und MUDr. František Sova. Im Jahr 1900 hatte sie 2550 Bücher, wovon 1740 Bände verliehen waren. Auch die weiteren Vereinsbüchereien ( die meistens ihren Mitgliedern die Bücher gratis, den anderen gegen Gebühr verliehen ), und teilweise auch die Privatbüchereien, hatten ihre Verdienste an der Bevölkerungsbildung.

 

Im Jahre 1913 öffneten die vereinigten Vereine, unter Führung der Kulturversammlung für die Walachei, am 11. März im Josef Vinkler´s Haus No.320 auf dem Unteren Platz den ersten öffentlichen Lesesaal.

 

Einen wesentlichen Bruch in der Entwicklung vsetiner Bibliothekswesens fängt nach dem ersten Weltkrieg. Schon im Jahre1918 erscheinen die ersten Versuche um Gründung einer öffentlichen Bücherei. Dieser Gedanke konnte sich, nach der Ausgabe des ersten Gesetzes über die Gemeindebüchereien (J.1919), das allen Gemeinden die Errichtungspflicht (der öffentlichen Büchereien ) stellte, verwirklichen.

 

1921 - 1939

Der Betrieb in der neuerrichteten Masaryk öffentlichen Bibliothek fing am 2.Febr. 1921an. Grund der Bücherbestände schuf Bücherfonds des Snaha Vereins ( 1315 Titel ). Die Bibliothek war provisorisch im Sitzungssaal des Rathauses angebracht ( bis 1932, wann sie ins J. Bubelahaus auf Palackystr. No.152 versetzt war ). In den Bibliothekenrat waren vom Gemeindeausschuß Viktor Beèka, Lehrerinnen E. Volková, M.Moøická, und von der örtlichen Kulturkommission Lehrer František Brodský, Bohumil Lehký und L. Pospišilíková, von der Kreiskulturversammlung Malvína Nekvindová und Richard Pavlík genannt. Als Bibliotheksvorsitzender waren F. Brodský, Schriftführer R.Pavlík, Kassier V. Beèka, und Bibliothekar B. Lehký gewählt. B.Lehký war im 1922 vom Kulturministerium als Bibliothekar der Masaryk öffentlichen Bibliothek in Vsetín bestätigt.

 

Die zwanzigsten Jahre sind charakteristich durch die Mühe um einen Kulturaufstieg der Nation. Man baut (manchmal unter sehr großem Finanzdruck ) Schulen, erscheinen neue Zeitungen und Zeitschriften (z.B. in Vsetín ein unabhängiges Wochenblatt "Obèanské noviny - Bürgerzeitung" seit 1927 und ein Kultuverodnungsblatt "Naše Valašsko - Unsere Walachei" seit 1929 ). Die bedeutende Kulturtat in Vsetín war Ausbau eines Städtischen Realgymnasiums, die erste Klasse wurde im Schulljahr 1928 - 29 im Gebäude der Oberen Schule eröffnet, sein eigenes Gebäude bekam "Masaryk Realgymnasium" erst im 1932.

 

Masaryk öffentliche Bibliothek erreichte im ersten Jahr ihrer Tätigkeit, 15.526 Ausleihen. Sie hatte 700 Leser und ihre Bücherbestände enthielten 2.652 Bücherbände. Die gesamte Aufnahmen taten 7.750,-Kès, die Ausgaben 7.732,- Kès. Der Lesesaal war bisher noch nicht errichtet.

 

Außer der städtischen Masaryk öffentlichen Bibliothek wirkten in der Stadt auch weitere Büchereien (z.B. die Kreiseinheit der tschechoslowakischen Legionärgemeinde hatte in 1931 ihre Bücherei mit 170 Bänden, in der an erster Stelle die legionärische und Befreiungsliteratur vertreten war ), ebenfalls auch die weiteren Vereine ( z.B. Freiwilliges Feuerwehr ) gründeten ihre Büchereien - wir finden fast gar keinen Verein, der in seinen Statuten keinen Artikel über die Büchereierrichtung hätte. Die Vereinsbüchereien enthielten im Regel nur eine beschränkte Bändezahl, und wurden zum Bedarf ihrer Mitglieder bestimmt.

 

Masaryk öffentliche Bibliothek erweißt zum 31. Dez. 1932 genau 4.403 "Unterhaltungs- Belehrbücherbände". Den 662 Lesern wurden 16.007 Bände verliehen. Im Jahre 1932 kam endlich ( wie schon erwähnt) zur Bibliothekeumsiedlung ins J.Bubelahaus auf Palackystr. No 152. Die Bibliothek gewann da nur einen Raum, und in dieser Zustand überdauerte sie bis 1947.

Die Ausleiheanzahl doch - trotz die nicht beschränkte Tätigkeit der Bibliothek ( entwickelt sich sogar die Vorträgstätigkeit ) fortschreitend in diesem Vorkriegsjahrzehnt sinkt. Die fortgesetzte Wirtschaftskrisis und sich verschlimmerte politische Situation erwiesen sich sicher auch in dieser Weise.

 

1939 - 1945

Am Anfang der Okkupation mußte Masaryk öffentliche Bibliothek viele Bücher aus der Leihe ausreihen. Dasgleiche folgte auch in den Schull- oder Vereinsbüchereien - manche Vereine waren verboten ( z.B. u.a. auch Sokolverein,dessen Bücherei und Archiv gelang es nicht vor den Nazi retten ). Im Jahre 1939 verläßt die Bibliothek verdienter Bibliothekar B. Lehký, und die Bibliothekeverwaltung nimmt Fachlehrer Stanislav Lakota an.

 

Im 1941 mußte Masaryknamen von dem Gymnasium und von der Bibliothekebenennug abgeseitgt werden. Die harte Germanisierung zeigt sich, der deutsche Druck gegen die Nationalkultur, Literatur, Theater, Film, Musik und auch gegen die bildende Kunst war sehr stark. Man mußte alles abseitigen, was die Vorkriegsstaatsvehältnisse erinnerte, und die ganze Kulturbemühung, die den Krieg überstand, mußte einen deutschfreundlichen Charakter haben.

 

Weil die Bevölkerungsanzahl in Vsetín in 1940 infolge prosperierten Waffenfabrik Zbrojovka über 10.000 stieg, neben der weiterdauernden Bezirkskulturversammlung konstituierte sich da Stadtkulturversammlung, und übernahm die Führung der Kulturtätigkeit in Vsetín.

 

Im Jahre 1940 vermerkte die städtische öffentliche Bibliothek genau 14.047 Ausleihen, d.h. um 25% mehr als im vorigen Jahr. Und das trotz einem sehr bösen Toben in den tschechischen Bibliotheken. Es kam zu weiterer Bücherabseitigung, alle Schrifte mit legionärischen Thematik, alle Bücher eines demokratischen und antinazi Charakters, alle Bücher der Schriftsteller jüdischen Ursprungs, die Bücher der Schriftsteller der, dem Deutschland, feindlichen Staaten, auch alle Masarykchrifte , die Schrifte, die ÈSR erwähnten , und manche Bücher tschechischer Schriftsteller mußten ausgeschlossen werden. Hinterlassen wurden nur ältere Weltklasiker. Dagegen wurde ursprüngliche und übergesetzte Naziliteratur geworben, und wuchs die Anzahl der deutschen Bücher, die die Bibliothek v. a. im germanisierten Pragerverlag Orbis einkaufen mußte, die aber gar nicht nachgefragt wurden. Der Bücherfonds der öffentlichen Bibliotheken wurde vom Kreisamt nach den, von den Deutschen, herausgegebenen Listen kontroliert. Die ausgeschlossenen Bücher mußten verpackt, besiegelt und später dem Kreisamt abgeschickt werden. Die Städtische öffentliche Bibliothek kam auf diese Weise wenigstens um 2000 Bücher. Nach der Befreiung kamen nur 1123 Bücher zurück. (Nötig aber zustellen, daß aus den weiteren Säuberungswellen in den fünfzigsten, sechzigsten und siebzigsten Jahren kehrte sich in die vsetiner Bibliothek schon nichts mehr zurück ).

 

1945 - 1951

Sehr kurz nach der Befreiung, schon am 30. Mai 1945, trafen sich in Vsetín etwa 100 Delegierten verschidener Ortsvereine, die einen städtischen Kulturausschuß sog. die Kulturrat für die Organisierung des Kulturlebens in der Stadt schufen. Am 12.Dez 1945 wurde örtlicher Bibliotheksrat der Masaryk öffentlichen Bibliothek erneuert. Als Vorsitzender wurde ing. Miroslav Veselý gewählt. Nach der Entlassung Stadtbibliothekares St. Lakota ins Grenzgebiet wurde als Bibliothekar im Konkurs örtlicher Landsmann, Absolvent der staatlichen bibliothekarischen Schule Zdenìk Ruda genannt. Seit 1945 steht also in der Bibliothekarfunktion ein qualifizierter Arbeiter in einer dauernden Vollbeschäftigung.

 

Die Bibliotkek arbeitete stätig in dem nicht entsprechenden Gebäude, nur in einem Raum. Die Leihanzahl - sank - in 1945 hatte die Bibliothek 7.595 Bücherbände. 611 Leser und 21 589 Ausleihen. In 1946 wurde eine umfangreiche Revision durhgeführt, wobei die etwa 2000 ausgeschlossene Bände der Gefängnissbücherei gewidmet waren.

 

Nach einer längeren Verhandlung ( die Stadt denkt bald nach dem Kriegsende über eine neue Bibliothekplazierung ) zog die Masaryk öffentliche Bibliothek in die vier Räume im ersten Stock des Zbrojovkaklubs in Jirásekstr um. Sie war zwar mit neuer Möbel und Einrichtung ausgerüstet, doch es war nur eine provisorische und Notstandsplazierug. Altes Gebäude ehemaliger Thonetfabrik war nicht das Günstigste für die Bücher und Leser, über das zerfallenden Äußere und geborstene Wände gar nicht zu sprechen.

 

Jahr 1948 brachte viele Änderungen, die sich im politischen und bürgerlichen Leben bemerkbar machten. Die Macht übernehmen überall die Kommunisten, von den anderen blieben in den führenden Funktionen nur die, zur Mitarbeit mit den Kommunisten, bereitwilligen Menschen. Am Anfang April 1948 ist in Vsetín örtlicher Kulturrat erneut. Wieder war auch der Büchereirat hiesigen öffentlichen Bibliothek konstituiert. Am 1. Sept 1948 war in der Masaryk öffentlichen Bibliothek auch städtischer Lesesaal geöffnet, der mit all wichtigen Periodika ( auch fremdsprachig ) beschaffen war. Zum Lesesaal war auch eine Präsenzbibliothek mit den Publikationen verschiedener wissenschaftlichen Fäche, Lexika, Atlanten, Führern, Sprachwörterbüchern errichtet. Vom Anfang an freute sich der Lesesaal hauptlich der Studenteninteresse, übrige Bevölkerung gewöhnte sich nur langsam darauf.

 

In 1948 hatte Masaryk öffentliche Bibliothek in Vsetín 1.015 eingeschriebener Leser, 37.201 Ausleihen, und 9.673 Bände. Für ihre erhöhte Leihtätigkeit und die Lesesaaleröffnung mit den 71 Zeitschriften und 220 Bänden der Präsenzbibliothek erhielt die Bibliothek nach der Bezirksinspektion eine Lobanerkennung für die beispielgebende Ausrüstung und Führung der Bibliothek und des Lesesaals.

 

In 1949 gewann Masaryk öffentliche Bibliothek neben dem Hauptgebäude auch drei Exposituren, die von den drei Dorfbüchereien, der zu Vsetín angeschlossenen Dörfern Rokytnice, Jasenka und einem Teil Semetins, entstanden.

 

Die Kulturtätigkeit wurde in der Stadt durch die Tätigkeit verschiedener Vereine ergänzt - es gab in der Stadt 64 ( im Kreis 249), die Vereine hatten eine sehr lange und reiche Tradition, und boten Raum für freie Interessen- und Bildungstätigkeit. Die ersten Bücherien in Vsetín waren doch die Vereinsbüchereien. Trotzdem wurde die Mehrheit der Vereine gewaltig aufgelößt, weil ihre Tätigkeit angeblich schon " nicht mehr für die Anwesenheit eine Bedeutung hatte". Die Kulturtätigkeit konzentrierte sich im größten Teil in die Betriebsgewerkschaftklubs, mit den dann die Bibliotheken oft mitarbeiteten.

 

1951 - 1969

Das Jahr 1951 erweist schon voll die für die 50.Jahre typische Zeichenmehrheit, für die sich in den drei vorigen Jahren die Bedingungen schuffen. Die Bedeutung der Kollektivarbeit, die sozialistischen Motive, Wettbewerbe, werden unterzeichnet , folgen die inszenierten Prozesse. In den Bibliotheken wird systematisch sog. " Entkommenkultur" unterdrückt , die "den Menschen vom sozialistichen Denken abtrennt, und hemmt dadurch seine Entwicklung". In die Masaryk öffentliche Bibliothek, die seit März 1951 an die Kreisvolksbibliothek umbenannt war, kam weitere Säuberungswelle ( die 1. - während der Okkupation, die 2.- 1949, die 3.-1951). Die antikommunistische, legionärische, "kapitalistische Literatur des Westens", die Krimis, die Emigrantenpublikationen, aber auch die Schundliteratur. Dabei wurden 381, später 651 Bücher ausgeschlossen. Im demselben Jahr ging der Büchereirat der öffentlichen Bibliothek und Lesesaals unter.

 

Die in 1951 eingeführte Neuigkeit ist eine freie Bücherauswahl, zuerst der Erziehungsliteratur, später auch der Beletrie. Poesie, Dramen und Notenfonds ( mit Musikalien - ein Grund der zuküftigen Musikabteilung ) wurden extraabgeteilt. In der Bibliothek arbeitet selbständige Kinderabteilung mit einer freien Bücherauwahl.

 

Die Bibliothek arbeitet bisher in den sehr ungünstigen Räumen , trotz man darauf oft aufmerksam macht, ging alles bis zum Deckensturz, so daß der Betrib für zwei Monate aufgehaltet wurde. Wieder kam es zu einer "Säuberung". Unter anderem wurde diesmal u.a. auch Masarykwerk abgeseitigt, und zwar wegen " seiner Ablehnungshaltung des dialektischen Materialismus und des Kommunismus" (es ging insgesamt um 1709 Bände).

 

Das Jahr 1954 bedeutet Anfang einer systhematisch methodischen Arbeit. In diesem Jahr entsteht eine selbständige methodische Ecke in der OLK, und die OLK Arbeiter besuchen die Dorfbüchereien, helfen ihnen Die Bibliothekstechnik einführen, man gibt die methodischen Blätter zur Hilfe der Dorfbücherein heraus, usw.

 

Die Zahl der kulturbildenden, durch die OLK veranstalteten Aktionen wächst stätig. Ihr thematischer Kreis ist sehr breit - von den Buch- oder Literaturbesprechungen mit den Schriftstellern, bis zu den Musikprogrammen, den durch die verschiedenen Jahrestage motivierten Besprechungen oder Erziehungsaktionen ( Themen:Raumfahrt, Reisebeschreibungen, Regionalgeschichte, Die bildende Kunst, Astronomie, usw.).

 

Ein ungelöstes Problem ist stätig die ungünstige Bibliotheksplazierung. Das Gebäude, in dem die Bibliothek unterbracht ist, ist alt, von den Mauern fällt Putz, die schon vorher zerstürzte Decke ist, besser gesagt, nur provisorisch repariert. Die Bibliothekare bemühen sich stätig um ihre Umsiedlung. Es gelingt ihnen erst im 1957, wieder handelt es sich aber nur um eine Notlösung. Die Bibliothek ist ins Gebäude auf Svárov umzezogen, wo sie auch bis heute sitzt, aber konnte nur ein Teil der Erdgeschoßräume benutzen, so daß die Kinderabteilung und Lesesaal hier nicht eingehen, und beide sind im Jahre 1958 auf die Duklastr. übersiedelt. Das Lesesaal- und die Kinderabteilungsabtrennen hat für die Erwachsenen seinen negativen Einfluß - wie auf die Leseranzahl, so auch aus dem Bibliothekareblick ( die Nötigkeit des Bücherüberfahrens, die Bewegung der Arbeiter dort und zurück, usw.). Im Gebäude treibt ihre Tätigkeit stätig die Musikschule, und auch OUNZ- Mütterberatungsstelle. Die Kunstvolksschule ( Musikschule ) wird im Jahre 1965 übersiedelt, so daß 1. Und 2.er Stock jetzt der Bibliothek gehören, wohin sich endlich auch Lesesaal, Präsenzbibliothek und methodische Abteilung umziehen durften. Im Jahre 1966 ist auch Teenager- (einer der ersten im ehemaligen nordmärischen Bezirk), und im Jahre 1968 die Musikabteilung errichtet. Die Kinderabteilung zog sich später in diu neue Siedlungsort in Luh ins Haus der Dienste ( Dùm služeb - am Anfang der 60. Jahre).

 

Der Druck auf die politische und ideologische Tätigkeit der Büchereien stätig wächst: die Besprechungen werden an die sowjetische Literatur v.a. mit einer Erbauerthematik ( Jak se kalila ocel, Rozrušená zemì ), an die atheistische und landwirtschaftliche Thematik orientiert ( die Vergenossenschaftung hat wegen dem Bevölkerungswiderstand gerade hier in der Walachei einen sehr langsamen Durchlauf) , die Besucherzahl dieser Veranstaltungen aber sinkt. Nötig beifügen, daß die Bibliothek nicht nur die Veranstaltungen dieser Art organisierte. Ihre Mühe war, auch die, aus dem Leserblick, interessanten Schrifsteller, z.B. Zd.Pluhaø, M.Podesvová, B.Èetyna, M.Korejs, Z.Zguriška, K.Lazarová,F.Horeèka, J.Procházka, einladen. Trotzdem war es oft auch da sehr wüst. Es handelte sich um eine allgemeine Erscheinung, die Interesse für die Kultur, Konzerte, Theater, und sogar fürs Kino ganz sank.

 

In den sechzigsten Jahren folgt die Entwicklung methodischer Tätigkeit auf einer professionellen Ebene. Bis 1960 hatte ursprünglicher Bezirk Vsetín 27 Volksbüchereien in den 27 Dorfgemeinden. Im Jahre 1960 kam es zur Schaffung eines neuen Kreises mit 81 Volksbüchereien, in den eigegliedernten Dorfgemeinden. Anfang der einer regelmäßigen, methodischen und Einleitungstätigkeit verursachte einen schnellen Aufstieg der Leihtätigkeit der Volksbüchereien, der sich erst im 1969 aufhielt, wann zum ersten Mal die Ausleihezehl tiefer sank (wahrscheinlich infolge der, in unserem Land durchlaufenden, gesellschaftspolitischen Prozesse, die sich da entspiegelten ). Im Kreis wird , Schritt für Schritt, eizelne Bibliothekstechnik eingeführt, OLK bemüht sich eine einzelne Büchereinetz im Kreis zu schaffen. Die Pläne für 12 Mittelpunktsbüchereien, die vortschreitend im Laufe der 70. Jahre konstituiert werden, sind bereitet.

 

1969 - 1990

Über die 70. Jahren ist schwierig zu schreiben, weil in allen Unterlagen, die mir zur Verfügung stehen, über eine wirklich bibliothekarischen Arbeit kann man nur zwischen den Zeilen lesen. Die Angaben in allen Materialien darüber zeugen, wie sich die Bibliothek politisch exponierte. Also die Mehrheit der Veranstaltungen , die in der Bibliothek durchliefen, mußte im Titel oder unten eingeführt haben: zum 55. Jahrestag der Oktoberrevolution,zum.... Jahrestag Februars 1948, ... der Befreiung,... zum MÈSP,usw.... Die Besprechungs- oder Vertragsinhalt war aber immer von der Qualität einzelner Bibliothekerinen oder eines Lektors abhängig, und nötig zu sagen, daß Ziel der Bibliothekarin immer ein zufriedener Leser war, und diesem Zweck bemühte sie sich, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, unterzuordnen.

 

Im Jahre 1970 wurde der Namen " Kreisvolksbücherei" auf "Kreisbücherei" geändert, der bis zum Ende 1990 ausdauerte. Bis 1951 wurde vsetiner Bücherei von der Stadtvertretung verwaltet, seit 1951 lag ihre Verwaltung in der Kompetenz der Kreistvertretung ( Unter der Stadtvertretung- dem Kreisnationalausschuß, dann unter der Kreisbehörde blieben die Bibliothek und mit ihr auch die Büchereien des ganzen Kreises bis 1994, wann es zur Delimitation kam - sieh weiter).

 

Seit 1971 beginnt die Kreisbibliothek systematisch ihre Abteilung regionaler Literatur in der Präsenzbibliothek erbauen. Zum jetzigen Fonds mit 500 Bänden Beletrie und Fachliteratur über die Walachei, die in der Bibliothek seit 1964 gesammelt werden, kommt eine Pflicht die im Kreisgebiet herausgegebenen Druckerzeunisse zu konzentrieren und archivieren. Seit der Hälfte des Jahres 1971 wird mittels der Regionalperiodikaexzerption eine Informationskartoteke des Regions geschafft.

 

Am 12. Nov.1973 kam zu einer bedeutenden Begebenheit: im Haus der Dienste ( Dùm služeb ) im Wohnort Trávníky wurde feierlich eine neue Kinderabteilung geöffnet, und die Kinder Vsetins bekamen so schon ihre zweite Siedlungsbücherei. Im dasselben Jahr ist auch eine selbstständige Abteilung politischer Literatur im Haus politischer Bildung eröffnet. Diese Abteilug wurde im Dez. 1989 aufgelößt.

Das Jahr 1974 bedeutet das Auflösen der Gebührerhebung ( erster Versuch um die Gebührerhebung - in den Jahren 1961-1964 ) für die Buchausleihe den Lesern aller Volksbüchereien - die bibliothekarischen Dienste sind also gratis. Man verbreitet die Mitarbeit zwischen den Büchereien anderer Netze (namentlich zwischen den Gewerkschafts-, Schull- oder Gesundheits- und Museenbüchereien). Je größerer Beliebheit freuen sich die, in der Teenagerabt. - im Jugendklub, der im Jahre 1969 entstand, veranstalteten Besprechungen. .Die Besprechungenthematik ist den Jugendlichen nah, und sie nehmen sehr gerne teil daran.

 

In den siebzigsten Jahren entwickelt sich auch die Editionstätigkeit der Bibliothek, derer Würzel schon in die frühere Jahre ziehen ( die Werbungsblätter, Literaturlisten, aber auch Auskünfte über die Tätigkeit der Bibliothek in der örtlichen oder Fachpresse). Die thematischen Bibliographien zu den politischen, literarischen und kulturellen Jahrestagen werden herausgegeben. Diese Tätigkeit setzt auch in den 80.Jahren fort, wenn diese Materiale vor allen von den Abiturienten für die Schrift- oder Mundabitur ausgenutzt werden.

 

Außer den literarischen Abende, literarischen Besprechungen und Zyklen mit der Regionalthematik, über die bildende Kunst, Reisebeschreibungsbesprechungen, die die Bibliothek schon traditionel veranstaltet, beginnen neue Formen der Arbeit mit den Lesern zu erscheinen. Es handelt sich v.a. um bibliothekarischen Lektionen- die Auskunftvorbereitug der Schüller für die selbstständige Orientierung in der Bibliothek. Außer der Mitarbeit mit den Schulen ( verträglich belegt) entwickelt sich die Mitarbeit zwischen die Pionierorganisation, die aber nicht zu erfolgreich wird ( die Kinder mit ihrer Pionierleiterin oftmals zur bestellten Besprechung nicht kamen). Besser gedieh es der Arbeit in dem Kinderkreis, die sich für die bibliothekarische Arbeit interessierten, die unter dem Namen "Junger Bibliothekar"-POfach durchlief. Aufgrund guter Erfahrungen aus den vorigen Jahren führt die Bibliothek eine neue Form der Arbeit mit den Kindern, und zwar mit den Kindern des Vorschullalters-" Besprechungszyklus für literarische und esthetische Erziehug der Kinder Vorschullalters in den Kindergärten"ein, mit der Absicht sie als neue Leser zu erziehen. Diese Form wird in den Kindergärten Vsetins sehr gu t angenommen, und die Interesse wid größter, als die Bibliothekarinnen schaffen können.

 

Im Hahre 1979 bekommt die Bibliothek endlich das ganze ganze Gebäude auf Svárov, die Mütterberatungsstelle ist aus dem Erdgeschoß umgezogen ( auf die Unschiedlichkeit des Zusammenlebens beiden Anlagen wurde schon längst verwiesen), und man darf die gesamte Gebäuderekonstruktion auf Svárov, das schon in einer Havarienzustand war, anfangen. Die Hauptreparatur hat einen Zusammenhang mit der Schließung einzelner Leihbüchereien mit der Ausleihezeitbeschränkung. Nacheinender folgend wurden alle Betriebe in die Ersatzräume der kleinen Galerie in der Kinderbücherei in Trávníky umgezogen (die gezwungen war, vorübergehend ihre Tätigkeit einstellen). Auch in diesen bedrängten Bedingungen bemühen sich die Bibliothekare den Lesern maximal entgegenkommen. Die Bibliothek war nach der Rekonstruktion festlich in 1981 neueröffnet.

 

Seit Juni 1970 aufgrund des Beschlusses des Kreisnationalausschußrates in Vsetín führt die Kreisbibliothek ein neues System der Zentralleitung öffentlicher Bibliothek in Kreis Vsetín ein. Die Fachabteilungen der Kreisbibliothek bringen ein System direkter Leitung bei 7 Exposituren der Kreisbibliothek (ehemalige Mittelpunktsbüchereien- Horní Lideè, Kelè, Nový Hrozenkov, Rožnov, Velké Karlovice, Valašské Meziøíèí, Vsetín ) und 81 Arbeitsstellen (ehemalige Dorfbüchereien).

 

Das Jahr 1982 bedeutet weiter eine Verbreitung bibliothekarischen Dienste in Vsetín - am 18.Okt. 1982 war eine neue Kinderabt. in Rokytnice eröffnet. Außer dem sehr schön ausgerüsteten Raum dei Leihbücherei ist hier im Besprechungssaal auch eine dauernde Galerie der Künstlern walachischen Regions instaliert.

 

Aus den bedeutenden Aktionen der achtzigsten Jahren nennen wir wenigstens den Tag des Kinderbuches in Vsetín, der im Rahmen der Kreiswoche des Kinderbuches in Opava stattfand, weiter Seminar zum Thema "Die Bibliotheken im System Jugend und Kultur", wo die Bibliothekarinnen aus dem Süd- und Nordmähren ihre Erfahrungen aus der Jugendarbeit untereinanderteilten.

Im Laufe der achzigsten Jahre kam es zu einer schrittweisen Ausstattung aller Büchereien des Kreises durch eine zweckmäßige und schöne Bibliotheksmöbel, manche Büchereien sind in die besseren Räume umgezogen, die bibliothekarische Einheitstechnik wurde eingeführt, und die Büchereien des ganzen Kreises bekamen im ganzen eine schöne esthetische Gestalt - die Bilder, Kunstwerke, Blumen und weitere Kleinigkeiten inbegriffen, die Charakter der Büchereien gestalteten. Es war eine Periode der gemeinsamen Einsätze- und Büchereiaushilfe (man schub oft Regale, Bücher, Möbel, und räumte nach dem Malen).

 

1990 - 1998

Heutige Masaryk öffentliche Bibliothek benutzte folgend diese Namen: 1. Masaryk öffentliche Bibliothek (1921 - 1951), 2. Stadtbibliothek (1940 - 1945 ), 3. Masaryk öffentliche Bibliothek ( 1945 - 1951 ), 4. Kreisvolksbibliothek ( 1951 - 1969 ), 5. Kreisbibliothek (1970 - 1990).

 

Mit dem Rückehr des ursprüglichen Namens "Masaryk öffentliche Bibliothek", regte in den Büchereien des Vsetin Kreises seit 1991 ein neuer Geist. Es kam zu manchen Änderungen. Seit 1991 wurde vom Rožnovgebiet Zentrum Horní Beèva mit den herumliegenden Dörfern abgeteilt. Die Stadtbücherei in Rožnov kam, im Rahmen der Restitution, um ihr ursprüngliches Gebäude, und gewann ein Gebäude des ehemaligen Kindergartens in Bezruèstr., die rekontruiert und am 17. Dez. 1993 eröffnet wurde. Manche Büchereien mußten sich umziehen - Støelná, Lideèko, Chorynì, Kladeruby, Huslenky, Hovìzí, Vidèe, Bynina, Louèka, Veselá, usw. In Valašské Meziøíèí wurde eine neue Kinderabt. in der Grundschule " Na vyhlídce" erröffnet. Die Kleine Galerie in Vsetín - Trávníky wurde liquidiert, und der Raum einer Buchhandlung untermietet, weil in Vsetín damals alle Buchhandlungen untergingen. Die vsetiner Bibliothek gewann vom Kreisamt Gebäude " Pod klenbou", wohin die Abteilung für die Buchfondsverarbeitung umgezogen werden konnte, und Antiquariet errichtet wurde. Es kam auch zur Vereinigung der Teenager- und Musikabteilungen.

In den Stadtbüchereien erschienen namentlich manche Dienste und Aktivitäten: Das Kopierdienst, Videocassetten- und CD-Verleih, weiterer Verleihtag - Donnerstag- eher Unverleihtag , auch die Mitarbeit mit den Behinderten Mitbürgern sich entwickelt. Auch sammstags vormittag begann die Ausleihezeit.

 

Die Besprechungen und alle andere Veranstaltungen orientierten sich v.a. an die eher unzugänglichen Bücher. Man veranstaltete eine Ausstellung der Exil- Undergroundliteratur, es gab verschiedene Besprechungen mit Jindøiška Smetanová , Karel Vysloužil, und mit weiteren Autoren, die früher nicht publizieren darfen, man exzerpiert die Periodika mit literarischen Thematik, man gewann die früher unzugänglichen Bücher.

 

Seit dem 1991 wurde Lesergebühr eingeführt ( einmaliger Einschreibegebühr ). In diesem Jahr kaufte man auch einen PC (für die ökonomische Agende).

 

Im Jahre 1992 kaufte man ein PC Büchereiwesensystem Smartlib. Die Expositur in Ohrada wurde, wegen der hohen Miete, liquidiert.

 

Im Jahre 1991 kam es auch zu einem bemerkbaren Leih- und Lesersinken, das auch noch in 1992 folgte. Außer dem, ganz logischen Grund - die politischen Änderungen entspiegelten sich immer im Bibliotheksleben- gibt es noch weitere: aufgrund der Weisung der Staatswissenschaftlichen Bibliothek in Ostrava - werden die verlangten Verleihen nicht mehr in die gesamte Statistik genommen, und das Lesersinken kann man auch durch die Lesergebühreinführung in 1990 erklären ( der Leserschein wird oft von der ganzen Familie benutzt).

 

Komplizierter wurde in den 90. Jahren auch die Buchbeschaffung. Zerfall des Buchgroßhandels legte sehr hohe Ansprüche an die Orientierung der Bibliothekarer im Angebot der neuentstehenden Verlage. Mehrere Buchtitel erschienen, man konnte aber, trotz der sich mäßig erhebenen Buchdotationen, nicht alle einkaufen. Darum - im Unterschied zu der vorigen Zeit, wann man die einzelnen Titel in einer größeren Zahl der Exemplarer einkaufte, werden jetzt die Titel meist in einem Exemplar angeschaffen. Der zentrale Einkauf wurde aufgelöst, die einzelnen in den Leihbüchereien arbeitenden Bibliothekare kaufen allein ein, was auch seine Vor- und Nachteile hat.

 

In 1992 wurde eine neue Tonbücherie für die Sehorgansbehinderten eröffnet ( in Vsetín - Räume der Kinderabt in Trávníky, in Rožnov - Stadtbücherei), und in Valašské Meziøíèí fungiert sie in der Vereinigungsbücherei "Mensch dem Menschen", die auf die Hilfe für alle Behinderten orientiert wird.

 

In 1992 wurde Kreiswettbewerb des Namens " Mensch auf dieser Erde" veranstaltet, in den sich 17 Teilnehmer angemeldet hatten. Die Jury PhDr. V.Justl, M. Trávníèek, und K. Vysloužil drückte ihre Zufriedenheit mit literarischer Qualität des größeren Teiles der Arbeiten aus.

 

Im Laufe 1993 dauert noch ein schwächeres Lesersinken, aber die Verleihzahl im Gegensatz, wächst. Die treuen Leser bleiben also, und lesen mehr - der Buchangebot ist auch viel reicher als früher. Die Kinderleser vermindern sich aber - es gibt schwächere Kinderzahl im Schullalter, und es gibt auch viele Lockmittel, darauf die Kinder nicht gewöhnt waren (ein breites TV Angebot, PC ,....).

Seit Febr. 1993 wurden zur Masaryk öffentlichen Bibliothek auch die Bücherei des Betriebsklubs in Zubøí und die Bücherei in Staré Zubøí angegliedert, die durch die Auflösung bedroht waren, trotzdem diese Büchereien, in dem größten Dorf des Kreises, die Funktion einer öffentlichen Bücherei füllten.

 

Man gelang in diesem Jahr interessante Persöhnlichkeiten zu den Besprechungen gewinnen: Ota Filip- tschechischen in München lebenden Schriftsteller, Politiker Jiøí Pelikán, Fotograf Jindøich Štreit, Exiljournalist Milan Komínek.

 

In 1995 war in Študlov seine langgeschlossene Bücherei eröffnet.

 

In diesem Jahr konnten wir auch interessante Persöhnlichkeiten kennenlernen: Schriftsteller Michal Viehwegh,Soziologin PhDr. Jiøina Šiklová, MUDr. Brzek ( über die sexuelle Erziehung), Schriftsteller Jan Kostrhun, Abgeordnete M. Hubová, Musikanten J. und B. Rokyta, und Direktor des Freilichtmuseums in Rožnov PhDr. J. Štika.

Die Leserzahl hält sich in derselben Höhe, und die Ausleihezahl steigt stark - in 1995 hatten die Büchereien im Kreis Vsetín 22.979 Leser und 1.060.715 Ausleihen.

Das Jahr 1996 bedeutet einen gründlichen Existenzbruch im Büchereileben vsetiner Kreises. Weil sich die Aufnahmeverhältnisse des Kreisamtes zu Gunsten der Städte und Dörfer ändern, das bisher alle Büchereien im Kreis finanzierte, fordern die Gemeinde- und Stadtämter auf die Empfehlung des Kreisamtes die Büchereien unter ihre Verwaltung. Am 1. Juli 1997 trennen sich, ganz schwer und schmerzlich gesagt, die Büchereien in Valašské Meziøíèí und in Rožnov. Die Büchereien arbeiten, nach ihrem Selbstständigwerden, und damit zusammenhändenden Probleme, sehr gut, und die freudlichen Beziehungen zwischen den Bibliothekaren überdauern. Die Bücherei in Valašské Meziøíèí erlebte ihre schwere Periode, wann sie um ihre Existenz, Selbstständigkeit und Eigenart gegen die Stadtvertretung schwer kämpfen mußte.

 

Das Jahr 1996 war also, was der Arbeit trifft, sehr anspruchsvoll, weil man, außer den täglichen Pflichten, einen in lebenden Organismus zusammengewachsenen Büchereiknäuel auseinenderhaspeln , die einzelnen Stücke wortgetreu amputieren, und mit großer Furcht und zugleich Hoffnung den einzelnen Gemeinden übergeben mußte.

 

Im Laufe des zweiten Halbjahres 1996 zum 1. Jan 1997 trennten sich schrittweise von Masaryk öffentichen Bibliothek alle weitere Büchereien im Kreis. Alle professionellen Büchereien bekamen von Kreisamt eine außerordentliche Dotation - einen PC. Dadurch wurde Grund zur Automatisierung öffentlicher Büchereien unseres Kreises gelegt.

 

In den Jahren 1997 und 1998 dank den RISK - Programmen des Kulturministeriums - gelang es wieder einen großen Schritt auf dem Automatisierungsfelde machen. Masaryk öffentliche Bibliothek begann mittels der Strichkode die Bücher in allen Abteilungen zu verleihen, und bereitet die Eröffnung eines automatisierten Prozesses in Rožnov pod Radhoštìm und in Valašské Meziøíèí. Auch die anderen professionellen Büchereien verhielten sich nicht schlecht. Aus den dreizehn vorgelegten Projekten zwölf waren erfolgreich, so daß am Jahresende 1998 sie ihren Zutritt zum Internet ( außer der drei Stadtbüchereien) auch die Büchereien in Kelè, Valašská Bystøice, Hovìzí, Velké Karlovice, Jablùnka, Karolinka, Nový Hrozenkov, Horní Beèva und Zubøí haben werden. Wie gesehen die Büchereien halten sich, Dank dem Verstehen der Gemeindebehörder und der Stütze des Kreisamtes, das jährlich für die sog. regionale Funktionen mit mehr als 2 Millionen Kronen beiträgt , und ermöglicht so die sehr anständige Mitarbeit der Büchereien des Kreises, auch in jetzigen Situation ganz gut.

Im Jahr 1998 begann die Öffentliche Masarykbibliothek ein Bulletin herauszugeben.

 

1999 - 2009

Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends in den Tschechischen Bibliotheken ,insbesondere in der öffentlichen Bibliothek Masaryk war typisch für die Entwicklung und Nutzung von Computer-Technologie und das Internet.Der Eintritt dieser modernen Technologien wurde begrüßt, und ohne Probleme geschafft, insbesondere von Jugendlichen. In Übereinstimmung mit diesen, wie Computer-Technologie, Internet und Bibliothek Programme ausgestattete öffentliche Bibliothek, wurde nach und nach der Bedarf in diesem Bereich, vor allem für die mittlere und ältere Generation erforderlich. Die öffentliche Bibliothek Masaryk organisierte zahlreiche Ausbildungen für das arbeiten mit dem PC, das Internet und eine Menge von PC-Programmen.Bei Ihren öffentlichen Aktivitäten konzentrierte man sich auch auf die Zielgruppe die anfällig für soziale Ausgrenzung waren (Arbeitslose, Senioren, Eltern mit kleinen Kindern, gefährdete Kinder und Jugendliche). Für Senioren, die zahlenmäßig stärkste Gruppe von unseren Kunden zum Beispiel wurde ein Bildungszyklus "Akademisches Jahr für ältere Menschen, für Kinder und Jugendliche kreative Aktionen in der" Ferien-Bibliothek, Seminare für Eltern mit Psychologen, etc. organisiert. In den Jahren 1999-2009 organisierte die Bibliothek Veranstaltungen wie "Kleinen Bücherball", Kinder-und Jugendliteratur-Wettbewerb „Der Schatz Onkel Juras" ,Seniorentag, und Förderte die Bekanntschaft mit den Volkstraditionen (Walachische Weihnachten, Walachische Ostern) und beteiligte sich in den nationalen Kampagnen im Monat März mit der Internet-Nacht mit Andersen, Bibliothek Woche und Lesewoche. Ihre Wirkung war größer auf die Registrierten Leser,und man wollte auch die ganze Öffentlichkeit in Vsetin dadurch ansprechen.
Allmählich legte man Wert diese Ausbildung zu unterstützen,in dem Bereich der Computer-und Informationstechnologie zur Förderung und Unterstützung der Leserschaft,Leser und Vorleser mit dem Ziel hauptsächlich Kinder Lektüren zu fördern. Den verschiedene Forschungen und eigene Erfahrungen zeigen, dass (vor allem) Kinder weniger lesen.Bibliothek in partnerschaftlicher Zusammenarbeit an gemeinsamen Projekten mit anderen Partnern - vor allem die Aktionen die über die Dimension der Bibliothek gehen : Es werden Familienausflüge gemacht, gute Informationen, Dreikönigs- Karneval, Lebende Krippe, etc.
Grundlegendes Ereignis des Jahres 2006 war, ein lang ersehnter Traum der Umzug vom Hauptgebäude der Villa Svárov, wo man 49 Jahre war, in ein großes Glas-Gebäude auf dem Unteren Platz,dank einem erfolgreichen Projekt in dem EU-Strukturfonds.
Statistische Kennzahlen in den folgenden Jahren haben gezeigt, dass die Bibliothek für ihre weitere Entwicklung und Popularität für den Leser das wichtigste ist: Alle Kennzahlen sind um 20-30% gestiegen,und das obwohl in der jetzigen Zeit das Interesses an Büchern und Lesen nicht so groß ist ,das ist erstaunlich.

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